FREI.WILD Tour 2015

Location:  Frankfurt/Main - Jahrhunderthalle

am 30.04.2015

Frei.Wild, die umstrittene Deutschrockband aus dem kleinen, aber feinen Südtirol spielen ein weiteres mal in der Bankencity auf.

Die Brixener lassen sich ein wenig Zeit, mit einer halben Stunde Verspätung beginnen sie mit ihrem Set, aber was lange währt wird endlich gut. Es geht gleich mal heftig mit einem Dreier Block los, nämlich "Wir brechen eure Seelen", "LUAA Rock´n Opposition" und der Hymne "Frei.Wild". Nach diesem Block begrüßt der Frontmann Philipp Burger Frankfurt und die Masse schallt ihm voller Freude entgegen. Es geht weiter mit "Unvergessen, Unvergänglich, Lebenslänglich" und "Arschtritt", was bedeutet Pogo ist angesagt. Danach folgt die nächste Liedansage von Philipp Burger, das folgende Lied muss auch angesagt werden, es befindet sich auf der neuesten Scheibe. Es geht um den Schutzengel den jeder hat, aber keiner sieht, also die Singleauskopplung "Wie ein Schützender Engel". Bei diesem Track kann die riesige LED-Leinwand mal zeigen, was sie so drauf hat. Nach der Ballade muss natürlich wieder ein "Mitgröhler" folgen und so geschieht es auch. Mit "Wir Reiten in den Untergang" bringt Frei.Wild die Jahrhunderthalle zum Beben, Hüpfen und Pogen. Ebenso mit dem Nachfolgenden Werk, aus dem Album Gegengift "Allein nach Vorne", die Menge lässt die Band hochleben, die Massen schallen im Chor gegen die riesige Bühne.

Danach erfreut Philipp Frankfurt mit einem kleinen Pläuschchen, während diesem wird ein über 2m großes Herz auf die Bühne gerollt, man kann sich denken was kommt. Das neue Liebeslied der Deutschrocker "Du bist Sie (Die einzige für mich)" wird Frankfurt in bester Form geboten, gegen Ende des Lied´s fängt wie man es vielleicht erwarten hätte könnem das Herz an zu brennen, die Kirsche auf der Sahnetorte wurde also platziert. Mit "Wer nichts weiss, wird alles Glauben", "Halt deine Schnauze" und "Auge um Auge, Zahn um Zahn", folgen wieder Pogostimmungslieder und genau so kommt es. Viele Pogos bringen den Kuppelsaal zum kochen. Tanzen, ja auch Tanzen ist erlaubt, das sagt der Frontmann auch an, nämlich bei den nächsten 3 Stücken "Weil du mich nur Verarscht hast", "Verdammte Welt" und "Hab keine Angst", die Stimmung ist mehr als ausgelasen, knapp 5000 Deutschrockfans singen, tanzen und liegen sich in den Armen. Danach folgen die Heimathymne "Südtirol", "Die Welt brennt" und der Partysong "Feste fallen, wie sie fallen, aber landen tun sie hart". Der letzte Song vor den Zugaben ist das wohl bekannteste Frei.Wild-Lied, wir sprechen von "Das Land der Vollidioten". Die erste Zugabe "Zieh mit den Göttern" ist wieder ein Song bei dem sich wieder all die Leute in den Armen liegen, ob sie sich kennen oder nicht, die Deutschrockfamlie feiert zusammen. Der vorletze Track "Wir gehen wie Bomben auf euch nieder" ist wieder hart, laut und rebellisch. Last but not least, folgt "Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben", dieser Song vereint noch mal alles, Pogo, in den Armen liegen, hüpfen und einfach nur Feiern.

Die Band sammlet sich in der Mitte der Bühne und lässt noch die Ballade "Die Band die Wahrheit bringt" vom Band laufen, die Zuhörer stehen freilich noch da und Singen mit. Zum Abschied laufen die einzelnen Bandmitglieder noch vor den Absperrungen durch und nehmen sich die Zeit, den Leuten noch die Hand zu geben. Nach gut zwei Stunden ist dieser grandiose Abend auch schon vorbei, es wurde einem so einiges geboten, von Pogo und Stadionhymnen, bei denen man sich in den Armen liegt, über ein brennendes Herz auf der Bühne, bis zur Pyrotechnik am Ende des Konzerts, die das ganze noch vollendet. Frei.Wild hat es wieder einmal geschafft die Menge zu begeistern und zu vereinen.


Autor: Hendrik Ehrlich

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