VOICEFEST 2014 

LOCATION:   Markthalle Hamburg

am 12.12.2014


Im März waren Van Canto erst in Hamburg zu Gast. Für den erneuten Abstecher am 12. Dezember in die Hansestadt gab es zwei Gründe. Zum Einem sollte unter dem Titel Voicefest 2014 etwas Wacken-Feeling in der Markthalle verbreitet werden. Wie schon im August auf dem Holy Acker hatten sie auch diesmal einen Chor als Verstärkung dabei. Tja und im März mussten sie ohne Sly auf die Bühne gehen, den ein Magen-Darm-Infekt plagte.

Zunächst gab’s aber erst Mal Probleme mit dem Photopass. Es gab zwar eine Gästeliste mit meinem Namen drauf. Aber ein Photopass war nicht vermerkt. Aber alles wurde gut. Das Team der Markthalle hat völlig unbürokratisch Photopässe für die Gäste bereitgestellt. Ein großes Dankeschön dafür. Im Foyer gab’s dann ein freudiges Wiedersehen mit Ross von Van Canto bevor dann die Türen zum großen Saal geöffnet wurden. Mehr Bilder von der Show gibt’s auf Flickr.

Den Anfang machten In Legend, das Zweitprojekt von VC Schlagzeuger Bastian Emig. Hier sitzt er aber nicht hinter der Schießbude sondern nimmt selbst das Mikro in die Hand. In Legend verzichten völlig auf Gitarren, nur Keyboards, Bass und Schlagzeug sind das Markenzeichen. Ja, Keyboards – die alte “Wurlitzer-Dampforgel” ist zwei Keyboards hinter einer Greifvogel-Verkleidung gewichen. Präsentiert wurden Songs vom neuen Album “Stones At Goliath”, die Anfang Januar 2015 erscheinen wird und bei PledgeMusic vorbestellt werden kann. Bei einigen Songs gab es gesangliche Unterstützung von Stimmgewalt. Aber auch das Debutalbum “Ballads 'N' Bullets” (2011) kam nicht zu kurz (u.a. “Pandemonium” und “Heya”).

Nach kurzer Umbaupause kamen Stimmgewalt auf die Bühne, 12 Sängerinnen und Sänger. A Cappella-Gesang völlig ohne Instrumente. Super die Interpretation von “Engel” (Rammstein). Das war Gänsehaut pur!

Van Canto sind ein Phänomen. Zum ersten Mal konnte ich die Band auf dem VII. Metal Female Voices Fest 2009 in Belgien live erleben. Nichtsahnend schlenderte ich vom VIP-Bereich in Richtung Bühne. Da donnerte “Wishmaster” aus den Lautsprechern. HELLYEAH, was war das? Seitdem bin ich vom A Cappella-Virus befallen. Und es gibt nur zwei Bands, die ich häufiger live erlebt habe. Und nun stand ich im Photograben der Markthalle und wartete gemeinsam mit den Fans in der fast ausverkauften Markthalle auf den Höhepunkt das Abends, laute “Rakkatakka – Motherf**cker”-Rufe tönten durch den Saal. Dann füllte sich die Bühne, Van Canto mit Stimmgewalt als Verstärkung. Und ja, dieses Mal war Sly topfit. Van Canto brannten ein Feuerwerk ihrer größten Hits ab – “Fight For Your Life”, “Unholy”, “One To Ten” oder auch “To Sing A Metal Song” . Dazu Cover-Songs, wie “Rebellion” (Grave Digger) oder “Wishmaster (Nightwish). Weitere Höhepunkte waren  für mich der (bisher) einzige deutschsprachige Song “Neuer Wind” oder das Iron Maiden Cover “Fear Of The Dark”.

Setlist

  1. Into
  2. Fight For Your Life
  3. Badaboom
  4. Unholy
  5. Carry On
  6. My Voice
  7. One To Ten
  8. To Sing A Metal Song
  9. Rebellion
  10. To The Mountains
  11. Last Night Of The Kings
  12. Wishmaster
  13. Neuer Wind
  14. If I Die In Battle
  15. The Mission / Master Of Puppets
  16. Fear Of The Dark



Fotos Copyright von Rainer Kerber