WOLFSNÄCHTE TOUR 2015

am: 03.10.2015

Location: Große Freiheit 36, Hamburg


3. Oktober – Tag der deutschen Einheit – die Politiker feiern und beweihräuchern sich selbst. Was macht ein Metalhead an diesem Tag? Richtig, er feiert das saarländische Wolfsrudel. Powerwolf sind in der Stadt und haben zwei weitere Hochkaräter im Gepäck: Xandria und Orden Ogan. Also ab nach Hamburg zur Großen Freiheit 36. Ungewöhnliche Zeiten standen für Einlass (17:30) und Beginn (18:10). Aber ab 23:00 Uhr war schon die nächste Veranstaltung angesetzt. Mit 1600 zahlenden Besuchern war die Hütte komplett ausverkauft. Aktuelle Bilder gibt es dieses Mal leider keine, da ich keinen Photo-Pass bekommen habe. Die Photos wurden auf früheren Shows geschossen.

Zehn Minuten früher als ausgedruckt enterten Xandria die Bühne. Zuletzt konnte ich die Band u.a. im Mai letzten Jahres im MarX erleben, während ihrer Headliner Tour. Mit “Nightfall” vom 2014er Album Album “Sacrificium” startete die Band stimmungsvoll in den 40-Minuten-Set. Die Fans gingen von Anfang voll mit. Auch ansonsten lag der Schwerpunkt auf neueren Songs der letzten Alben sowie der 2015er EP “Fire &  Ashes”.  Klassiker heute? Fehlanzeige. Zu meinem Leidwesen fehlte auch “Ravenheart”. Ich hoffe da mal auf die Show beim FemME II in Eindhoven.

Nach einer kurzen Umbaupause starteten dann Ordan Ogan ihre Show. Auch diese Band konnte ich bereits mehrfach live erleben, zuletzt im Februar diesen Jahres als Special Guest von Hammerfall. Den Auftakt machte “F.E.V.E.R.” vom aktuellen Longplayer “Ravenhead”, von dem die Hälfte der Songs stammte. Der “Rest” war ein Best Of der älteren Veröffentlichungen. Sänger und Gitarrist Sebastian “SEEB” Levermann animierte das Hamburger Publikum zum mitmachen, mitschreien, mitsingen, Horns Up!

Nach einer etwa halbstündigen Umbaupause, ertönte das Intro für die Headliner des Abends, Powerwolf. Zuletzt erlebte ich das Wolfsrudel auf der großen Zeltbühne am Weißenhäuser Strand. Jetzt setzen sie an, Hamburg zu erobern, mit dem neuen Album mit ihrem aktuellem Album “Blessed & Possessed” im Rücken. Und mit dem Titelsong starteten die Wölfe dann auch nachdem der transparente Vorhang gefallen war. Und in den nächsten gut anderthalb Stunden gab es dann Power Metal vom Feinsten. Leitwolf Atila Dorn führte mit seinen kurzweiligen und kauzigen Ansagen durch den Abend. Quintessenz des Abends: Wir alle sind besessen vom Heavy Metal

Live Bericht:  Rainer Kerber