BLESSED HELLRIDE - Bastards & Outlaws

In der Geschäftswelt sagt es sich, man muß durch viele „Nein“-Antwoten gehen um letztendlich ein „Ja“ zu erhalten. Das Gleiche kann man über das Leben eines Musik-Reviewers sagen.  Es kann sich schnell bei Debut Alben bewahrheiten, da viele lediglich für die Mülltonne taugen.

Aber bei Blessed Hellride und ihrem Debut „Bastards & Outlaws“ finden wir dieses oft schwer zu fassende „Ja“.

Tiny Fuel, der Band's Sänger, besitzt eine Röhre irgendwo zwischen Pepper Keenan (Corrosion Of Confirmity) und Rob Zombie. Die Stimme passt perfekt zu der straight-forward Biker-Marke des Heavy Metal, stark beeinflusst, obwohl es keine Kopie ist, von Black Label Society (die natürlich ein Album namens „Blessed Hellride“ihr Eigen nennen).

„Bastards & Outlaws“ ist durchweg genießbar, mit gut geschriebenen Melodien, Direkt-In-die-Fresse-Gitarrenarbeit und genügend grandios platzierter Hooks, um den Hörer auf sich zu ziehen. Es startet mit dem ersten „echten“ Song des Albums, „Helldorado“, und schaut niemals mehr zurück. Desweiteren gibt es nette Rhythmus-Wechsel während des Albums zu hören, welche der Band's Abwechslungsreichtum und songwriterische Fähigkeinten aufzeigen.  

Andere Album Highlights sind „Goddamn Hippie“, der Band's namengebender Song „Blessed Hell-Ride“ (absolut der beste Song des Albums, welcher sicherlich mit den Jahren zur Fan-Bandhymne bei Livekonzerten avancieren wird), die Biker-Ballade „Dead Man's Blues“, sowie das Titelstück „Bastards & Outlaws“.

Obwohl das Album nicht völlig frei von Füllern oder perfekt ist, ist es ein sehr solides Debut geworden. Ich werde die Band im Auge behalten, ob sie einen jetzt schon einen Sprung nach vorne machen kann, was ja immer das schwerste für eine Band beim Debut ist. 


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