CRAZY LIXX - Ruff Justice


Autor:  Angel

Bewertung:  9 / 10


Tracklist:

  • Wild Child
  • XIII
  • Walk The Wire
  • Shot With A Needle Of Love
  • Killer
  • Hunter Of The Heart
  • Snakes In Paradise
  • If It's Love
  • Kiss Of Judas
  • Live Before I Die


 VÖ:  21.04.2017

Label: Frontiers Records

Mit „Ruff Justice“ liefern die Schweden Crazy Lixx ihr 5. Album ab und feiern nebenbei auch noch ihr 15-jähriges Bandjubiläum.

Mit einer Änderung des Line Up*s ,die Gitarristen Chrisse Olsson und Jens Lundgren, treten die Nachfolge von Andreas Zäta Eriksson und Edd Liam an. Die Songs sind inspiriert von den 80ern, in denen Musik, Horror und Actionfilme cool waren. Ohne das sie im geringsten angestaubt wirken. Und die Jungs haben den Sleaze Rock wirklich drauf.

Der Opener „Wild Child“ fängt schon mal sehr gut an, wenn man sich von dem Wolfsgeheule am Anfang nicht abschrecken lässt. Als Hommage an die Horror und Actionfilme der 80er gedacht ist es ein sehr guter Song mit beeindruckenden Riffs. Er macht Lust auf mehr.

Walk the Wire“ ist eine schöne Power Ballade die an andere Bands der 80er erinnert aber weder angestaubt wirkt noch nachgemacht. Die Schweden haben ihren eigenen Stil gefunden.

Bei „Hunter of the Heart“ lassen Whitesnake grüßen und zwar aufs Allerfeinste. Ein Song, der ins Ohr geht und vor allem in die Füße :) Auch sind die Umbrüche sehr gelungen. Die Gitarrenriffs sind wahnsinnig gut und man merkt, das hier keine Anfänger am Werke sind.Die beste Ballade auf dem Album ist “If it´s Love“, sehr ruhig und melodisch. Mit kleinen Frequenzen im Hintergrund die man beim ersten Hören nicht sofort wahrnimmt. Ich finde immer noch, das Rockbands einfach die besten Balladen schreiben und vor allem auch singen, sie können alle schreien wenn es sein muss, allerdings auch sehr gut ruhig singen. Etwas, was einen wirklich guten Sänger ausmacht.

Auch werden drei der Songs, „XIII“, „Killer“ und „Live Before I Die“, Teil des Soundtracks des im Mai erscheinenden Computer-Spiels „Friday The 13th – The Game“ sein.

Fazit: Die Jungs erfinden den Sleaze und AOR Rock nicht neu, allerdings ist es ein wirklich gutes Album! Wer den Glamrock der 80er mag ist hier wunderbar aufgehoben, mit tollen Chorgesängen, Hooks und gut abgestimmtem Sound. Einem sehr gutem Sänger und Musiker die ihr Handwerk verstehen. Hier ist alles stimmig und passt zur jeder guten Rockfete.


Kommentare: