DEMON - Cemetery Junction

New Wave Of British Heavy Metal Band Demon waren für ihre schockierenden und aufwändigen Aufführungen bekannt, klangen aber nie so extrem, wie ihr Name vermuten lässt. Stattdessen schmieden sie einen Mainstream-Hard Rock / Metal-Stil, der es, obwohl er sich nicht von der Masse abhebt, geschafft hat, sie für vieleJahrzehnte im Geschäft zu halten.

Demon sind eine englische Heavy Metal Band, die 1979 von dem Sänger Dave Hill und dem Gitarristen Mal Spooner, beide aus Leek, Staffordshire, gegründet wurde. Sie gelten als eine wichtige Band in der NWOBHM-Bewegung. Als ihr Album '' Taking the World by Storm '' 1989 erschien, hatten Demon den Übergang von der Pionier-New Wave Of British Heavy Metal (NWOBHM) Band zu einem unkomplizierten Arena / Pomp Rock vollzogen.  

Nach vielen Jahrzehnten kehren sie mit ihrem 13. Studioalbum "Cemetery Junction" ins Musikgeschäft zurück. Wie ich schon erwähnt habe, hat die Band ihren Sound zu einem mehr "weichen" Musikpfad während ihrer letzten Alben gewandelt ... das ist aber nicht damit gleichzusetze, dass dieses neue Album etwa ein „wimpy“ AOR-Release wäre (nicht das daran etwas auszusetzen sei). '' Cemetery Junction '' ist eher eine härter rockende Version von dem, was Magnum und Uriah Heep in letzter Zeit herausgebracht haben.   

Die Songs sind eingängig und melodiös, aber auch rockig. Nach dem hart rockenden Opening Track „Are You Just Like Me“ erlangen die Songs auf „Cemetery Junction“ eine epische, fast progressive Qualität, vor allem die langen Tracks wie „Someone's Watching You“ und „Queen Of Hollywood.“.

Wie immer, erweist sich Sänger Dave Hill's Songwriting erweist  als der Bands größte Stärke. Die Songs auf „Cemetery Junction“ sind alle sehr gut geschrieben, sowohl musikalisch als auch lyrisch und liefern ein kleines Highlight auf der Strecke: '' Life In Berlin ''. Es ist ein sehr solides Album nicht nur in Bezug auf 00's Hard Rock, aber im Allgemeinen.   

Und die Musik ist hier und da auch angereichert mit manchen Keyboard Spuren. Es hat ein sehr ausgeprägtes Achtziger Jahre-Feeling, gleichwohl sie Teil der New Wave Of British Metal Heavy waren. Einer Szene, aus der die meisten ihrer Bands zeitlose Innovatoren im Hard Rock / Metal-Genre bleiben. Nun, Demon in ihrer Art undWeise nicht. Aber das ist nicht weiter schlimm.   

Wenn man harten Rock liebt und den Heavy Metal nicht in schnellster Art (Slayer, Sepultura) benötigt, kann man dieses Album durchaus als Juwel genießen.  


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