OMEN - Hammer Damage


Autor:  Aggelos Bonfire

Bewertung:  6 / 10


Tracklist:

  • Hammer Damage
  • Chaco Canyon (Sun Dagger)
  • Cry Havoc
  • Eulogy For A Warrior
  • Knights
  • Hellas
  • Caligula
  • Era of Crisis
  • A.F.U.


VÖ:  27.05.2016

Label:  Pure Steel Records

Omen sind eine dieser klassischen Metal Bands, die zwischen 1984 – 1986 drei außergewöhliche Alben herausgebracht haben. Die folgenden drei Alben und eine EP veröffentlichte man dann zwischen 1987 und 2003, und jetzt, 13 Jahre später, ist das neue Album namens „Hammer Damage“ kurz davor, das Licht der Welt zu erblicken.

Kenny Powell war, ist und wird immer das Feuer bleiben, welches Omen am brennen hält. Er ist ein Gitarrist mit ganz eigenem Stil, tollen Leads und Soli, sowie powervollen Riffs voller Energie und Kraft. „Hammer Damage“ ist das erste Album nach „Eternal Black Dawn“ (2003) und markiert eine gute Rückkehr nach 13 Jahren.

In der Presseveröffentlichung, welche die Promo begleitet, heißt es das Omen „bereit sind, auf den Thron zurückzukehren als Leader des amerikanischen Metals“. Aber es wäre schon utopisch zu behaupten, etwas Vergleichbares, wie auf „Warning of Danger“ zu hören. Omen sind allerdings immer noch da und hungrig und keinesfalls gewillt, aufzuhören.  

Der Mix des neuen Albums wurde von Kenny Powell selbst durchgeführt und das Mastering von Michael Kusch im QuSound Studio.  Wenn die Fans der Band den epischen und eingängigen Titelsong des neuen Albums hören, oder auch das pumpende „Cry Havoc“ und noch viel mehr „Hellas“....ich bin sicher, daß sie sich dieses Album sofort zulegen.

Kevin Goocher (auch bei Phantom X), der bereits 1998 – 2009 zum Line Up von Omen gehörte, erinnert durchaus an den unvergesslichen J. D. Kimball, und auch bei Kenny Powell scheint es, als hätte er seine beeindruckenden Skills an der Gitarre nicht vergessen, welche bereits in der ersten, glorreichen Ära von Omen auftauchten. Mit „Hammer Damage“ zeigen Omen, daß sie zurück sind und die Spitze des US Metals zurückerobern wollen.

Die Produktion könnte besser sein. Aber das könnte daran liegen, daß das Album eigentlich schon 2012 fertiggestellt wurde und aufgrund von verschiedenen Unzulänglichkeiten immer wieder verschoben werden musste.

Letzendlich kann man das Album keinesfalls als schlecht oder uninspiriert bezeichnen. Es hat sicherlich seine interessanten Momente, kann aber, wie bereits erwähnt, nicht mit den Alben der Frühzeit verglichen werden. Die Fans der ersten Stunde werden wahrscheinlich nicht das komplette Album abfeiern, aber seit Kenny Powell ausgerufen hat, daß das Album zu Ehren des verstorbenen J.D. Kimball herausbringen zu wollen, werden die Fans sofort die Stores entern, sobald es erschienen ist.

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