POWERPLAY - All Those Years

Powerplay ist einen AOR West- Coast Band aus Dänemark. Damit zeigen die Skandinavischen Länder wieder einmal, das von dort erstklassige Musik kommt.

Powerplay wurde 1987 von Simon Dalberg (Schlagzeug), Erik Thomsen (Sänger) Kurt Lundgaard ( Gitarrist) gegründet, später kamen noch Peter Gjedde ( Keybords) und Philipp Stricker (Bass) dazu.Sie spielten zahlreiche Konzerten in Skandinavien und waren einen breitem Publikum bekannt.

Im Jahr 1991 gewann Powerplay den Musik Award bei „Let´s Rock“ in Tommen, verbunden mit der Auszeichnung als Best Performing Band gab es einen Plattenvertrag bei Werner Studios. Was auch immer geschah, die Platte wurde niemals produziert und die Band wurde 1992 aufgelöst. Jetzt nach 20 Jahren ist sie wie Phönix aus der Asche wieder auferstanden. Mit neuem Material und Sound.

Ihr Sound orientiert sich an AOR aus den 80er, mit Einflüssen von Journey, Starship und vor allem von Toto.  

Mit „City of Love“ fängt es schon mal gut an, ein perfektes Uptempo Stück. Und man merkt hier sehr deutlich welche Einflüsse die Band hat.

Ebenso ist „Powerplay“ ein AOR Song der alten Schule, mit schön gemachten Harmonien und Gitarrensoli. „Why Are You Running Away“ kommt schon ein weniger rockiger daher und ich habe immer das Gefühl, das kennst du irgendwie. Gut gemacht mit den Breaks und man hat es schnell im Ohr. Wobei „Going Home“ an Starship erinnert und die Stimme des Sängers sehr gut zum Song passt. Und so geht es auch weiter, jeder Song für sich ist wirklich gut gemacht, allerdings hat man immer das leichte Gefühl es schon mal auf ähnliche weise gehört zu haben, Der Titelsong „All Those Years“ ist sehr beschwingt und hat mir sehr gut gefallen, mit dem Bombastik Sound.

Im Großen und Ganzen ist es ein gutes Album, wer Toto, Starship, Dare und viele AOR Bands der 1980er mag ist hier bestens aufgehoben. Es sind erstklassige Musiker und zeigen was sie können. Das perfekte Album um Abends eine Flasche Wein zu genießen und den Abend ausklingen zu lassen.

Für mich klang es einfach zu viel nach Bands, die man kennt, weniger von den Einflüssen inspiriert wäre hier wirklich mehr gewesen. Wer den West- Coast Sound mag, ist hier gut aufgehoben.


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