RAVENSIRE - The Cycle Never Ends

Um 2010 n. Chr. formten fünf Portugiesen mit viel eisernem Willen eine reine schwermetalliische Formation. Ein gutes Jahr später wurde ihre erste EP  "Iron Will" durch A Forja Records im Untergrund unter das Fußvolk gemischt. Mit ihrer epischen Art den Heavy Metall zu schmieden, gab es die ersten  Erfolge zu verzeichnen. Aber die Verluste danach waren nicht unerheblich, denn der Sänger blieb auf der Strecke.

So wurden die Kräfte gebündelt und der Bassist Rick Thor (Is klor) übernahm auch die Leader-Position am Mikrofon. Mit Nuno Mordred (Kultig) und Ze Rock Hard (Mutig) an den Äxten und F (Das F-Wort?)  hinter den Kesseln wurden die nächsten Heldenepen auf das erste Langeisen  gepackt. Kein Blick zurück, sondern mit dem Titel "We march forward" wurde der Rundling 2013 von Eat Metal Records losgefeuert.

So, nun ist aber wieder die Zeit gekommen für ein neues Stück puren Stahls. "The Cycle Goes On" frohlockt  mit dem schönen, kriegerischen schwarz-weiß Coverartwork von Pedro Rebelo (Yes Man), der auch schon bei beiden Vorgänger die Welt zweifarbig erblicken ließ. Mit dem neuen Label Cruz Del Sur im Rücken wurden acht weitere hymnische Metalbrocken gefertigt. Eingängkeit ist das  Gebot Nummer eins der vier Südländer, hierbei werden die Refrains mit keinen  kitschigen Mitsing-Ohoho's versehen, sondern diese so eingesetzt, daß dir die Ohoho's die einsetzende Gänsehaut masieren (Opener "Comlech Revalation", " Trapped in dreams"). Die kratzig, räudigen Vokals sind so was von geil mainstreamradiountauglich, daß der geneigte Metal-Warrior vor Freude den Met nur in Strömen fliessen lassen kann ("Crosshaven" Ohyeah!!!).

Im schnellen Tempo wird der "Solitary Vagrant" durch die Landschaft" gejagt, um dann düster und leicht doomig die "Procession of the Dead" abzuhalten. Wobei der Mittelteil mit einem lateinischen Spoken-Word-Teil sakral ausgeschmückt ist, Amen. Die tragenden Säulen am Ende sind die drei "White Pillar Parts". " Eternal sun", "Blood and Gold" und der finale fast Siebenminüter "Temple at the End of the World" sind episch, heroische Berg- und Talfahrten der Königsklasse.

Die "Man of War's", die "Warlord's" und "Omen's" waren gestern, nun kreisen  die Raben herrschend über den Schlachtfeldern des wahren Heavy Metals.


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