SUNLESS SKY - Firebreather


Sunless Sky heißt die neue Hoffnung im US-Metal, die mit „Firebreather“ jüngst ihr Debut feierte, wobei zwei der Musiker schon alte Hasen sind. So war Frontröhre Juan Ricardo in den 80ern schon für Attaxe aktiv und Gitarrist Harry Hillock griff schon bei Erecto Jector in die Saiten.

Mit einem stampfenden Militärrhythmus beginnt der Opener „Subzero“. Genretypische Gitarrenleads und Gesang, der eine Mischung aus Halford und Dickinson darstellt, dominieren den Song. Musikalisch orientiert man sich an altem US-Metal, wobei auch Anleihen von Mystic Prophecy und Iron Maiden zu hören sind.

Soweit zum Opener, leider kann man diese Beschreibung für fast jeden Song des Albums wiederholen, da die Songs alle im gleichen Stil und auch Tempo gehalten sind. Ein reinrassiges Metalalbum, das von der ersten bis zur letzten Sekunde Vollgas gibt und dadurch etwas eintönig aus den Boxen kommt. Ok, man kann es auch als eingängig bezeichnen und ganz toll finden, aber allgemein ist es auf die Dauer doch eher langweilig und bieder.

Selbst das Cover ist ziemlich einfallslos: Ein kleines Kind, das Feuer speit, auf schwarzem Hintergrund. Passt zwar inhaltlich gut zum Titel aber ein bisschen mehr Kreativität hätte sicherlich auch  nicht geschadet.

Wer jetzt nur darauf aus ist, eine Metal-Party zu feiern und seine Mähne im Takt der Musik zu schütteln, wird sicher seine Freude an dem Langeisen haben, wer allerdings etwas mehr Tiefgang und Abwechslung braucht, um glücklich zu sein, wird hier nur bedingt seine Freude haben, zumindest nicht über die volle Distanz.


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