SWITCHBLADE - Heavy Weapons

 

Schwere Geschütze fahren sie auf, die Israelis von Switchblade.  „Heavy Weapons“ heißt der Erstling und hat sich dem 80er Old School Metal verschrieben. Nach ein paar Single Auskopplungen ist man bei Killer Metal Records gelandet, welche durchaus für Qualitätsprodukte dieser Musikschiene bekannt sind.

Entsprechend traditionell und old schoolig präsentiert sich der Dreher dann auch. Schon das Eröffnungsgeschoß, der Titelsong, macht dies deutlich. Brauchbare Heavy Riffs, teilweise speedig dargeboten, angenehmer, wenngleich auch nicht unbedingt wiedererkennbarer Gesang von Steinmetal Stein und ein Augenmerk auf gelungene Refrains, bilden die Essenz des Albums.

„Heavy Weapons“ beinhaltet einige Stücke, welche bereits 2011 als Single veröffentlicht wurden, beispielsweise, daß schleppendere, an Iron Maiden erinnernde „Euphoria“, der Groover „Metalista“ und der Rausschmeißer „Endless War“. Diese passen sich gut an das Gesamtbild des Albums an.

Mit „Lost Lovers Unite“ schlägt man die obligatorischen balladesken, hymnenhaften Töne an. Tut keinem weh, ragt aber auch nicht unbedingt heraus. Klingt etwas wie alte Manowar ohne Eric Adams.

Erwähnenswert ist das coole Instrumental „“The Lost Kingdom“ und das speedig/thrashige „Curse of the Father, Sins of the Son“. Der Rest ist brauchbares Old School Futter, durchaus kompetent dargeboten, aber auch weit weg von jeglicher Eigenständigkeit und mit vielen Anleihen an alte Iron Maiden. Egal, Spaß macht das Ganze trotzdem und somit würde ich Switchblade einen durchaus gelungenen Einstand attestieren.

Das Album Cover ist zudem schön „Metal“ und rundet das Gesamtbild zufriedenstellend ab.

Old School Fans können durchaus reinhören und Gefallen finden.

 

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