TAD MOROSE - St. Demonius

Tad Morose, das bedeutet Zuneigung zu schwedischem Heavy Sound, speziell in den 00er Jahren mit drei Killer-Alben („Undead“, „Matters of the Dark“ und „Modus Vivendi“) und den gewaltigen Urban Breed als Sänger.

Nach Abwesenheit von 10 Jahren, trotz erheblicher Line-Up-Wechsel und mit Ronny Hemlin am Geang, hat das letzte Album „Revenant“ beste Eindrücke hinterlassen und hat wieder den „Durst“ an deren Musik in mir erweckt.

So war ich in guter Stimmung bezüglich des neuen Albums und man konnte die erste Video-Single-Auskopplung „Forlorn“ durchaus genießen. Das achte Album der Band, betitelt „St. Demonius“ in den CD Schacht geschoben, Play gedrückt und....was für eine Enttäuschung diesmal.

Die Musik bringt grundsätzlich keine Unterschiede zum „Revenant“ Album. Das Album folgt der dunklen Atmosphäre (aber ohne die essenziellen Keyboards) im Stile einer Heavy-/Power-Band.

Die Songs sind hauptsächlich im Midtempo mit ein paar schnelleren Passagen gehalten. Speziell in den Refrains bleibt Hemlin's Stimme immer gleich, die Lyrics sind überschaubar und es gibt Anzeichen, daß die Dinge generell besser werden sollen. Wie auch immer...die Qualität der Stücke wird es nicht.

Die Hälfte der Songs verursacht Gleichgültigkeit. Generell werden hier Ideen zusammengewürfelt, vermutlich aus Mangel an Inspiration. Nachdem man die 12 Kompositionen zu Ende gehört hat, verbleibt mehr Gleichgültigkeit denn Zufriedenheit.

Es ist befremdend, daß jedem guten oder sehr guten Song auf dem Album („Forlor“, „The Shadows Play“, „Fear Subside“, „Bow to the Reapers Blade“ und „The World is Growing Old“) auf der anderen Seite durchschnittliche und sogar schlechte Kompositionen gegenüberstehen.  

Ein sehr statisches Album, weit unter dem Niveau des Vorgängers. Ein Album, das an einem vorüberzieht ohne einen zu berühren. Schade !!


Bewertung:

Kommentare: