UNIVERSAL MIND PROJECT - The Jaguar Priest

2012 von Gitarrist und Songwriter Michael Alexander gegründet, startete Universal Mind Project (UMP) als Gemeinschaftsprojekt von Musikern aus aller Welt, dessen Kern aus den Sängern Elina Laivera und Henrik Båth sowie Michael Alexander und Alex Landenburg besteht. Die Kompositionen auf dem Album stammen aus der Feder von Elina Laivera und Michael Alexander. Eine illustre Schar von Gästen konnte für die Produktion des Albums gewonnen werden. Nun liegt das Ergebnis der Arbeit vor. “The Jaguar Priest” wurde in den Domination Studios von Simone Mularoni (Ancient Bards, DGM, Vision Divine) abgemischt.

Das beeindruckende Artwork auf dem Album-Cover stammt von Jan Yrlund (Apocalyptica, Korpiklaani, Leah) von Darkgrove Design.

Mit “Anthem For Freedom” startet das Album druckvoll und melodisch. Rhythmischer Schlagzeug-Einsatz zum Teil mit Double Bass. Alle drei Gesangsstimmen sind zu hören. Die Growls (Mark Jansen – Epica) werden dezent und songdienlich eingesetzt. Geprägt wird der Song aber durch den klaren Sopran von Elina Laivera. Bei “Truth” wird dann das Tempo erhöht. Auch hier steuert Mark Jansen die Growls bei. Gegen Ende ist ein Klasse-Gitarrensolo zu hören.

Beim epischen “The Bargain Of Lost Souls” ist Pagan’s Mind Sänger Nils K. Rue als Gesangspartner zu hören. Etwas ruhiger startet dann “Awakened By The Light”. Akustische und drückende e-Gitarren wechseln sich zunächst ab. Später dominieren die e-Gitarren und das Schlagzeug treibt druckvoll voran. Diego Valdez gibt hier seine gesangliche Visitenkarte ab. Bei der Piano-Ballade “A World That Burns” legt Elina sehr viel Gefühl in ihren Gesang. Der Song lädt so richtig zum Träumen ein.

Der Titelsong ist der längste Song des Albums. Hier kann der frühere Dream Theater Sänger sein Können zeigen. Auf ein gesprochenes Intro folgen proggig angehauchte Melodiebögen, mit einigen Melodie- und Rhythmuswechseln, dazu druckvolle Gitarren mit filigranen Solo-Einlagen.  Für mich das Highlight des Albums, das mit reiner Piano-Begleitung zum Gesang ausklingt. Und zu “The Force Of Our Creation” steuert Johan Reinholdz ein Wahnsinns-Gitarrensolo bei.

Die mehrjährige Arbeit an “The Jaguar Priest” hat sich gelohnt. Herausgekommen ist ein wahres Meisterwerk des progressiven Melodic Metals. Für das Projekt konnte eine Vielzahl herausragender Musiker gewonnen werden, die ihren Beitrag zu diesem außergewöhnlichen Klangerlebnis leisteten. Sehr gute gesangliche Leistungen und dezent gesetzte, songdienliche Growls gepaart mit ebenso hervorragenden, druckvollen Gitarren, treibendem Schlagzeug und Keyboards, die die Songmelodien untermalen, das sind die Zutaten für dieses Album. Das ist ganz großes Kino.


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