WOLF - Devil Seed


Für die Produktion ihrer siebten Scheibe "Devil Seed" haben diesesmal WOLF diabolischen Samen in den äuserst fruchtbaren schwedischen Boden gesät, und ein weiters Qualitätsprodukt geerntet. Der Acker muss extrem schwermetallhaltig sein, denn der Ertrag ist Heavy Metal in reinster Form.

Als leckeren Aperitif bekommt man das über zwei Minuten lange teuflischgute  Intro "Overture in C Shark" gereicht. Die Hauptspeise besteht aus zehn fetten Heavy-Metal-Gängen der Extraklasse. Den Besten auszuwählen fällt mir bei der Hitdichte verdammt schwer. Das rasante "Shark Attack" punktet mit dem bissigen Refrain "Warning, warning", den Niklas Stalvind herrlich heraus schreit. "Skeleton Woman" besticht durch die Tempiwechsel, die Gänsehaut erzeugen. Bei "I am pain" lassen sich die jungfräulichen Vergleiche wunderbar verschmerzen. Ein priesterliche Verbeugung gibt es mit "Back form the grave". Spiel mir das Lied vom "Dark Passenger" besticht durch seine düstere Italowestern Atmosphäre.

So trohnt der gitarrespielende Sänger über allen Songs und wer mit einem solchem Nachnamen und Organ gesegnet wurde, kann den "Metalgod" irgendwann mal in Rente schicken. Bestes Beispiel dafür der "Vengeance-Refrain" vom Schlusstrack "Killing Floor". Dann wäre der Rob "halt fort".

Als CD-Sammler steht natürlich bei mir die limited Edition im Regal, auf der es noch zweimal Nachspeise gibt. Zum einen das Judas Priest-Cover " Rocka Rolla" im flotten 2014-Gewand! Und mit dem Q5-Cover "Missing in action" vom 1984er Steel oft light-Album graben die Jungs aus Örebro eine wahre US-Perle aus. Rudelstark!!!


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